Mit dem Bau eines Museums in Vallon sollen die archäologischen Entdeckungen und namentlich die Mosaiken gezeigt und zur Geltung gebracht werden. Deshalb steht das Gebäude genau über den Resten der antiken Anlage.
Das Projekt ist den Architekten Antoine Savary und Daniel Chardonnens in Domdidier anvertraut worden. Sie haben ein zeitgenössisches Gebäude entworfen mit einfachen, klaren Linien und nüchterner Eleganz. Der Museumsbau soll gegenüber den Mosaiken und den ausgestellten Objekten zurücktreten und deren ruhige Betrachtung begünstigen.
Jedes der beiden Mosaiken ist in einem eigenen Raum geborgen, wo ein stabiles Klima herrscht. Die Ausstellungsräume verbinden diese beiden Baukörper und lenken so den Rundgang der Besichtigung.
Mit seinem L-förmigen Grundriss lehnt es sich einerseits natürlich an die beiden Mosaik-Säle an, öffnet sich aber auch, als öffentliches Gebäude, mit einer einladenden Geste auf die Broye- Ebene hin.
Bei der Anlage des Gebäudes wurde besonders auch auf die Form des Grundstückes und auf die Eigenheiten der Umgebung geachtet. Mit Kraft und Mass nimmt es so seine Stellung im Kontext ein.
Der Ostflügel des Gebäudes ist zweigeschossig. Im Erdgeschoss ist die Dauerausstellung eingerichtet, im Obergeschoss liegt ein Saal für Wechselausstellungen sowie ein Raum mit Projektionsmöglichkeiten, der als Versammlungs- und Seminarraum dienen kann, besonders auch für Schulklassen.
Im Westflügel empfängt ein Café mit einer sonnigen Terrasse die Besucher.
Eine grosszügige Grünfläche umgibt das Museum. Neben dem Vorplatz ist ein Platz eingerichtet, der den Schulklassen für ihre Aktivitäten zur Verfügung stehen soll.